Museum für Naturkunde 2. Februar bis 30. April 2008
(Ausstellung verlängert bis zum 25. Mai 2008)
Wissenschaft und Wunder sind nicht einfach entgegengesetzt. Immer wieder bildet Erstaunen auch die Voraussetzung von Erkenntnis. Die Geschichte der Wissenschaft ist geprägt durch Wesen wie Einhörner, Fliegende Fische oder Monster, Gegenstände wie Roboter, Talismane oder Kristalle, Orte wie Atlantis, Galapagos oder Utopia. Im Comenius-Garten (Neukölln) haben Künstler, Wissenschaftler und Kinder monatelang Wunder erforscht. Nun präsentieren sie das Ergebnis. Sichtbar wird in der Ausstellung sowohl die Schnittstelle von Kunst und Wissenschaft als auch der kulturelle Reichtum eines Migrantenviertels. Zugleich aber bleiben Fragen offen: Wann sollten wir jemandem glauben, wann zweifeln? Woher kann man wissen, ob etwas in der Vergangenheit wirklich geschehen ist? Und gibt es für alles, was geschieht, immer eine richtige Erklärung?
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